Touchdown! Event Solutions
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Nun zu den Neuigkeiten aus dem Hause Touchdown! Event Solutions:

Die Route für die 2. Demonstration der Veranstaltungswirtschaft
Treffpunkt für den Start der 2. Demonstration für die Veranstaltungswirtschaft

08.07.2020:

Übermorgen ist es soweit! Die zweite Demonstration für die (nicht nur) Berliner Veranstaltungswirtschaft geht an den Start! Nachdem am 29. Juni bereits mehrere Hundert Menschen aus allen Sparten ihre Solidarität für alle Kolleg*innen der Branche aber auch ihre Verärgerung über den aktuellen Umgang der Politik mit der Kultur- und Veranstaltungswirtschaft deutlich gezeigt haben, war allen klar: Das müssen wir wiederholen, um sichtbar zu bleiben und gehört zu werden!

Am 10. Juli geht es daher weiter: Um 13 Uhr setzt sich der Zug vom Startpunkt Frankfurter Tor aus in Bewegung (erstes Bild von oben), um dann vorbei an der Mercedes-Benz-Arena, dem Yaam, dem SAGE Club und weiteren branchenrelevanten Locations zu ca. 17.30 Uhr auf dem Oranienplatz in einer Kundgebung zu enden (zweites Bild von oben).

Diese großartige Intiative des Berliner Veranstalters d2m unterstützen die Touchdown! Event Solutions zusammen mit dem Service- und Sicherheitsdienstleister B.E.S.T. mit Know-How und Material. Ebenso haben sich eine Vielzahl von Mitarbeiter*innen der Firma B.E.S.T. bereit erklärt, den Zug personell (und natürlich ehrenamtlich) zu unterstützen - vielen Dank dafür!

Treffpunkt für alle bisher angemeldeten Helfer ist um 12.30 Uhr an den LKWs am Startpunkt der Demonstration am Frankfurter Tor (zweites Bild von oben)!

Aufgrund des erzwungenen Winterschlafs, in dem sich unsere Branche durch die Covid19-Pandemie seit März 2020 befindet, werden wir ab und zu an dieser Stelle unsere persönliche Sichtweise zu Themen veröffentlichen, die uns in dieser Situation beschäftigen und / oder mit denen wir uns im Sinne der Branche befassen - ein Mini-Blog, sozusagen:


23.06.2020:

Die Night Of Light, oder: Solidarität ist doch möglich!

Als ich mich vor gerade mal drei Wochen der Initiative „Night Of Light“ anschloss, da war ich schon begeistert von der Idee, die Tom Koperek von der LK-AG zusammen mit den Kollegen von Partyrent ins Leben gerufen hatte.

Allerdings hätte wohl niemand gedacht (und ich auch nicht), dass sich am 22.6. zum Start um 22 Uhr weit über 8000 Unternehmen der Kultur- und Veranstaltungswirtschaft dieser Aktion anschließen und überall im Land mit roten Illuminationen ein deutliches Zeichen in Richtung der Politik senden würden mit der Message:

Wir sind (system)relevant!

Wir sind die sechstgrößte Branche in Deutschland!

Wir beschäftigen rund 1,5 Millionen Menschen!

Wir erwirtschaften Jahr für Jahr über 130 Milliarden (!) Euro!

Also setzt Euch, liebe Politiker, endlich an einen Tisch mit uns und diskutiert mit uns über Lösungen, die die Veranstaltungsverbote mit sich gebracht haben – anstatt uns (wie im letzten Koalitionsbeschluss) zum großen Teil übergangen bzw. „Lösungen“ angeboten zu haben, die es für viele Unternehmen (speziell Theater und Locations) sinnvoller erscheinen lässt, gar nicht erst wieder aufzumachen!

Vieles, was den großen Erfolg der Night Of Light herbeigeführt hat, wäre ohne eine selbst für mich verblüffende Solidarität innerhalb der Kultur- und Veranstaltungswirtschaft niemals möglich gewesen. Und darauf bin ich, der ich ein Teil dieser Branche bin, ein wenig stolz.

So weit – so gut (für Kenner und „ältere Semester“: So weit – so Gehöft).

Ich persönlich möchte hier gern noch etwas ergänzen:

Es hat mich ein wenig verwundert, dass ich in all dem Social-Media-Informations-Wirbelsturm der gestrigen Nacht so gut wie keinen Einzelunternehmer / Soloselbständigen wie mich gefunden habe, der in seiner eigenen „Location“ das rote Licht angeknipst hat.

Ich habe mich ganz bewusst als „Location“ in die Google-Map der Night Of Light eingetragen (und nicht nur als „Unterstützer“) und bin ebenso bewusst gestern nicht durch meine schöne Stadt gezogen, um mir die vielen tollen Lichtspektakel der Kollegen live anzusehen, sondern bin auf meinem Balkon geblieben und habe dort die wahrscheinlich kleinste Installation der gestrigen Nacht zum Leuchten gebracht: Eine Milchglaslampe von IKEA für 10 Euro mit einer programmierbaren LED-Leuchte für 8 Euro.

Alles andere konnte ich via Live-Streams, Instagram, Twitter und Facebook verfolgen, kommentieren oder mich einfach nur daran erfreuen, dass unsere Aktion es sogar bis in die Tagesthemen der ARD geschafft hatte – bravo, Tom Koperek, das ist DEIN Verdienst!

Warum ich das gemacht habe, anstatt mich mit den vielen Kollegen, die quer durch Berlin  unterwegs waren, an der einen oder anderen Location zu treffen und mich auszutauschen?

Ganz einfach:

Meine Wohnung ist mein Büro (eine „Location“), hier erledige ich 80% meiner Arbeit für meine Kunden in der Live-Kommunikation. Hier steht mein Schreibtisch, mein Computer, mein Telefon – aber hier leben auch meine wundervolle Lebensgefährtin und unsere Katzen. Daher ist es für mich mehr als naheliegend gewesen zu zeigen, dass genau HIER bei mir auch ein Teil der Kultur- und Veranstaltungswirtschaft beheimatet ist.

Denn so wie mir geht es rund 300.000 anderen Soloselbständigen unserer Branche auch: Sie sind nicht nur ihr eigenes Betriebskapital, sie arbeiten auch in den allermeisten Fällen in den eigenen vier Wänden! Und wenn sie das nach Ende der Pandemie nicht mehr können, weil sie „den Laden zumachen“ mussten, hat unsere Branche ein Problem – nämlich mindestens 150.000 Arbeitskräfte weniger, wenn man den aktuellen Schätzungen Glauben schenken darf.

Damit das nicht passiert, ist die Night Of Light für mich ein wichtiges Signal gewesen, um mich weiterhin für „meine Branche“ zu engagieren, in dem Wissen, dass wir doch deutlich solidarischer miteinander umgehen, als ich es mir je vorgestellt hätte. Das macht Mut!

26.05.2020:

Keiner kennt die Eventbranche?

Eines muss man der Covid19-Pandemie ja lassen: Sie sorgt dafür, dass meine Branche sich die Zeit nehmen kann, um Themen anzuschieben, um die man sich sonst vor lauter Konzepten, Angeboten und Umsetzungen derselben nicht kümmern kann.

Aktuell gehört dazu etwas, das ich gern anhand eines selbst erlebten Beispiels verdeutlichen möchte:

Bei der Abgabe meiner Steuererklärung für 2018 (also weit vor Corona) habe ich neben dem bekannten „Event Management“ den Begriff „Live-Kommunikation“ als Berufsbezeichnung angegeben, weil ich in den letzten Jahren gelernt habe, dass mein Beruf deutlich mehr ist, als Events zu managen. Das sah das Finanzamt wohl anders, denn kurz nach Abgabe der Erklärung erhielt ich Post von ebendiesem Amt, mit der man mein „neues Unternehmen im Bereich der Telekommunikation (!)“ willkommen hieß und mir bei der Gelegenheit gleich eine neue Steuernummer und eine Nullmeldung für die Gewerbesteuer zukommen ließ.

Auf meine Rückfrage hin stellte sich heraus, dass die Software des Finanzamts den Begriff „Live-Kommunikation“ nicht kennt und somit automatisiert nach der nächstbesten Gewerbeart gesucht hat – voilà, und schon habe ich ein zweites Unternehmen gegründet.

Wie oft haben meine Kolleg*innen und auch ich Abfragen bei Ämtern, Vereinigungen aber auch der Berufgsenossenschaft online bearbeitet und bei der Frage nach „Branche“ oder „Berufsbezeichnung“ festgestellt, dass uns nur übrig blieb, „Sonstiges“ oder „sonstige Dienstleistungen“ in einem Pop-Up-Menü auszuwählen, weil es unsere eigentliche Berufsbezeichnung gar nicht gab? Genau: Jedes einzelne Mal!

Wenn man dagegenhält, dass die Unternehmen der Live-Kommunikation bundesweit rund 2 Millionen Menschen beschäftigt, die jährlich zwischen 7 und 9 Milliarden Euro zur Volkswirtschaft beitragen (danke, lieber FAMAB) – dann ist es schon verwunderlich, dass eine Soforthilfe für unsere Branche erst in Gang kam, nachdem einige wenige, sehr engagierte Menschen eine „Initiative für die Veranstaltungswirtschaft“ (IdVW) gegründet haben und anfingen, politischen Druck auf unsere Exekutive auszuüben. Die IdVW hat mittlerweile rund 1100 aktive Mitstreiter sowie rund 5000 Follower in ihrer Facebook-Gruppe.

Und im Gegensatz zu vielen anderen Branchen, in denen immer noch das Gesetz des Stärkeren zu herrschen scheint, erlebe ich in der Live-Kommunikation viel Solidarität und so gut wie kein Konkurrenzdenken in der aktuellen Situation – bravo, liebe Kolleg*innen, so macht man das!

Es wird allerhöchste Zeit, dass die „Unbekanntheit“ unserer Branche ein Ende hat – in jedweder Hinsicht, und das nicht nur bei den o.g. Pop-Up-Menüs. Denn wie in jeder anderen Branche auch unterliegen wir besonderen Anforderungen, ohne die wir unsere geliebten Jobs für unsere Kunden nicht durchführen können.

29.02.2020:

Eigentlich käme hier der freudige Rückblick der Touchdown! Event Solutions auf eine arbeitsreiche ITB 2020, aber bekanntlich findet diese in diesem Jahr nicht statt. Und so lange die Erinnerung noch frisch ist (dieser Beitrag wurde am 29. Februar vormittags geschrieben), hier meine persönliche (!) Sichtweise der Dinge:

Die ITB-Leitung hat alles in ihrer Macht Stehende getan, um die Absage zu verhindern - ich weiß, wovon ich rede, ich war "mittendrin statt nur dabei". Gleichzeitig aber hat man stets betont, eine Entscheidung erst dann treffen zu können, wenn von offizieller Seite eine klare Handlungsempfehlung vorliegt. Das finde ich verständlich, wenn man bedenkt, dass die ITB eine GmbH in öffentlicher Hand ist.

48 Stunden haben wir alle, die wir an den verschiedenen Projekten gearbeitet haben, auf glühenden Kohlen gesessen und darauf gewartet, eine klare Information zu erhalten.

Dass diese Entscheidung bis zum Abend des 28. Februar gedauert hat, liegt nicht im Verschulden der Messe im Allgemeinen oder der ITB im Besonderen, und schon gar nicht wurde seitens der Messe eine Entscheidung verschleppt, um sie nicht mehr rückgängig machen zu können. 

Erst nach der "Empfehlung" des Krisenstabs konnte man sich Gedanken darüber machen, ob dessen Auflagen umsetzbar wären - sie waren es nicht. Also wurde auch erst dann die Absage bekannt gegeben.

Und wer glaubt, die Absage der ITB wäre den KollegInnen der Messe Berlin egal, der hätte heute dabei sein sollen, als ein "Dry Run" der Eröffnungsshow im City Cube Berlin als Geste für alle Beteiligten über die Bühne ging: Sagen wir mal so, es wurden viele Taschentücher benötigt. Das Team der ITB hat ein Jahr an der diesjährigen Ausgabe der größten Tourismusmesse der Welt gearbeitet, da geht eine so kurzfristige Absage an niemandem spurlos vorbei.

Was das für die Zukunft der ITB heißt, wie hoch der finanzielle Schaden sein wird, ob und wenn ja wie stark das Image der ITB angekratzt wird - das sind alles Fragen, die niemand beantworten kann, und die vielleicht auch gar nicht beantwortet werden müssen. Denn in einem Jahr findet die nächste ITB statt - wir sehen uns vom 10. bis 14. März zur ITB 2021.


Irgendwann musste es ja mal passieren, aber in diesem Fall berichte ich gern darüber: Im März 2019 traf ich bei einer ITB-Abendveranstaltung auf Claudia Göhnermeier und Jürgen Heinrich - die Erstere ist die aktuelle und der Letztere der ehemalige Chefredakteur des größten Magazins unserer Branche: Dem "Events Magazin". Im Lauf des Abends wurde entschieden, dass man gern etwas über mich würde schreiben wollen - und das Ergebnis findet sich hier. Getreu dem Motto: "Keine 30 Jahre später"...


Seit der Gründung der Touchdown! Event Solutions im September 2016 stellte sich immer wieder die Frage: "Sollen wir uns auf einer Messe präsentieren? Und wenn ja, auf welcher?"

Letztlich gibt es nur noch eine Messe in Deutschland, die hierfür sinnvoll erscheint: Die Best Of Events in Dortmund - und genau dort werden wir als Anschließer in der "MICE Area" des VDVO zu finden sein. Sie wollen uns besuchen kommen? Dann einfach hier den Code 134180 eingeben - wir freuen uns auf Ihren Besuch!


"Was denn? Schon wieder ein Jahr rum? Oh je! Dann ist die ITB 2020 ja nur noch etwas mehr als drei Monate entfernt!"

Das ist natürlich nur ein Scherz, denn natürlich freuen wir uns sehr darauf, erneut mit den tollen Teams der ITB und des ITB Kongress an vielen attraktiven Veranstaltungen arbeiten zu dürfen. Mehr dazu in Kürze!


Weiterbildung ist wichtig! Und deshalb bin ich ab April 2020 als Dozent für das Kommunale Bildungswerk e.V. tätig - Thema: "Mit Agenturen zu erfolgreichen Events". Mehr dazu findet sich hier, und wenn Sie Mitarbeiter eines öffentlichen Trägers oder in der Verwaltung sind und mit der Beauftragung von Veranstaltungen zu tun haben, sollten Sie über eine Anmeldung nachdenken, denn: Wissen ist das Einzige, was sich vermehrt, wenn man es teilt!